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Who's Baila Is It Anyway (Colombo, Sri Lanka)


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As Sri Lankan-born Venuri and Jamaican-born Zwoisy started working together, they recognised that the language they shared was in fact their colonial inheritance. They began their transnational collaboration in a studio in Berlin, where Zwoisy has worked for many years.  Here they shared stories from the islands on which they grew up, several thousand miles east and west of where they met.

Sri Lanka and Jamaica were both under colonial occupation for centuries, gaining independence from final British rule in 1948 and 1962 respectively.  To this day both countries retain legal systems, educational systems, class systems, moral codes and language left behind by their colonial rulers. Venuri and Zwoisy, born generations after their countries’ independence, still find that the things they have in common are English-speaking, middle-class and western: their own privilege.

Holding this uncomfortable truth, they unravel the complications of their own identities as brown/black persons embodying white heritage. Together they probe the reaches and the limits of their privilege, examining the ways in which they are positioned — and position themselves — on their own countries and in the world beyond. They ask if they are preserving what they seek to defy?

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Als die in Sri Lanka geborene Tänzerin Venuri und der in Jamaika geborene Tänzer Zwoisy begannen zusammenzuarbeiten, erkannten sie, dass die Sprache, die sie teilten, in Wirklichkeit ihr koloniales Erbe war.
Sie begannen ihre transnationale Zusammenarbeit in einem Studio in Berlin, wo Zwoisy seit vielen Jahren arbeitet. Hier erzählten sie sich Geschichten von den Inseln, auf denen sie aufgewachsen waren, einige tausend Meilen östlich und westlich von ihrer Heimat.
 
Die Länder Sri Lanka und Jamaika standen beide seit Jahrhunderten unter kolonialer Besatzung und gewannen 1948 bzw. 1962 ihre Unabhängigkeit von der endgültigen britischen Herrschaft. Bis heute bestehen in beiden Ländern Rechtssysteme, Bildungssysteme, Klassensysteme, moralische Codes und eine Sprache, die von ihren Kolonialherren hinterlassen wurden.
 
Venuri und Zwoisy, die Generationen nach der Unabhängigkeitserklärung ihrer Länder geboren wurden, finden immer noch, dass das, was sie gemeinsam haben, ihr eigenes Privileg ist: englischsprachig, bürgerlich und westlich zu sein.
Mit dieser unbequemen Wahrheit entschlüsseln zwei tropische Insulaner die Komplikationen ihrer eigenen Identität als braun/schwarze Personen, die ein weißes Erbe verkörpern. Gemeinsam erforschen sie die Reichweite und die Grenzen ihres Privilegs und untersuchen die Wege, durch welche Sie positioniert worden sind –und positionieren sich selbst – innerhalb der eigenen Heimatländer und in der Welt darüber hinaus.
Sie fragen, ob sie sich etwas bewahren, dem sie sich gleichzeitig zu widersetzen versuchen?

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venu_and_zwoisy