Idiosyncrasies

Fotos: Marion Borriss

2016

Idiosyncrasies

Rike Flämig und Zwoisy Mears-Clarke verbindet ein Systemwechsel im identitätsbildendem Alter von 13 Jahren: von Ost- nach Westdeutschland, von Jamaica in die USA. Damit teilen sie höchst unterschiedliche, zugleich verwandte Migrationsprozesse. Anhand des soziologischen Begriffs „TCK/Third Culture Kids“ verorten sich die Performer_innen im postkolonialen und postkommunistischen Diskurs. Mit radikalen Improvisationen, physischen Scores und persönlichen Geschichten untersuchen sie gesellschaftliche Realitäten ihrer Kindheit und deren Einschreibungen in Körper und Psyche.

Geeignet für deutsch- und englischsprachiges Publikum

Choreografie & Performance: Rike Flämig, Zwoisy Mears-Clarke
Sound Environment: Martyna Poznanska
Kostüm: Lena Mody
Dramaturgische Begleitung: Maja Zimmermann

Mit freundlicher Unterstützung von Lake Studios Berlin, ada – Studio, Urbanraum Berlin und Tanzfabrik Berlin. Dank an Burkhard Oelmann, Felipe Frozza, Louise Trueheart und Roni Katz.

Co-Produktion mit Sophiensaele
Tanztage Berlin 2016

Auditiver Vorgeschmack (alle auf Deutsch):
deutschlandfunk.de | Januar 2016