Worn and Felt

Grafik: Zwoisy Mears-Clarke

2019

Worn and felt

Rassismus betrifft jeden, ob erlebt, verinnerlicht, angewandt oder ignoriert.
Worn and felt ist ein nicht-visuelles Tanzstück dass, in völliger Dunkelheit, den emotionalen Auswirkungen dieser Tatsache Raum widmet. Über direkten körperlichen Kontakt mit fünf Tänzer_innen ist das Publikum eingeladen, sich Gefühlen von Scham, Angst und Wut auszusetzen – um nach dem Vorbild Schwarzer feministischer Theorie als selbstermächtigte, widerstandsfähige Gemeinschaft hervor-zugehen. Our feelings are our most genuine paths to knowledge. … We must examine them for new ways of understanding our experiences. This is how new visions begin. (Audre Lorde)

Die Performance findet in völliger Dunkelheit statt und richtet sich an Menschen mit und ohne Sehbehinderung. Die Teilnahme erfordert jedoch, 30 Minuten ohne Hilfsmittel stehen zu können.

Konzept, Choreografie:  Zwoisy Mears-Clarke
Choreografische Assistenz: Manon Parent
Performance: Sophia Neises
Dramaturgie: Florence Freitag, Birte Opitz
Atem- und Stimmtraining: Benedikt Sequeira Gerardo
Kostüm: Wir
Bühnenbild: Anna Hentschel
Licht: Emese Csornai
Koordination Dramaturgiegruppe, Outside Eye: Natalia Torales
Produktionsleitung: ehrliche Arbeit
Produktionsassistenz: Falk Grever

Eine Produktion von Zwoisy Mears-Clarke in Koproduktion mit SOPHIENSÆLE und Mickel Smithen. Gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds. Mit freundlicher Unterstützung des Inter Arts Center.