Zwoisy Mears-Clarke, Choreograf

Ich verstehe mich als Choreograf der Begegnungen. Meine persönliche Migrationsgeschichte – mit 13 bin ich von Jamaika in die USA, und dann von den USA nach Deutschland, gezogen – hat mich für die vielen unterschiedlichen sozialen Strukturen sensibilisiert, die Menschen oft trennen und voneinander entfremden. Was ist es, das verhindert, dass wir uns so begegnen können, wie wir sind? Ich nutze das ausgedehnte Potential des choreografischen Raums, um Formen der Unterdrückung zu konfrontieren, weil sie menschliche Interaktionen sabotieren (sowohl strukturell, als auch zwischen-menschlich).

Fotos: Marion Borriss

Aktuelle Events

Theaterfestival

Hallo, dieses Stück ist aus meinem Wunsch heraus entstanden, dass wir, die Bewohner*innen Deutschlands, die Ovaherero und die Nama, uns endlich als verbunden wahrnehmen. Darüber hinaus ist es auch ein Ort für weitere persönliche Wünsche und Sehnsüchte. Es eröffnet sich ein Raum, sich selbst neu zu orientieren, sich anders zu verhalten und die Herzen wieder zu öffnen.

Porcelain White: The Conversation

tanzhaus nrw

Zwoisy Mears-Clarke is a choreographer of the encounter. Zwoisy uses the expanded potentiality of dance to confront forms of oppression such as neocolonialism, sexism and ableism to open encounters that might otherwise seem unreachable.

„Imagining Otherwise“

I am invited by Nitsan Avraham Margaliot and Esther Manon Siddiquie to join their discussion “Imagining Otherwise” at Atelier Automatique, on questions around of Diaspora, concepts of Belonging and Home. I nehme Teil an Nitran und Esther’s eintägige Diskussion zu den Themed Diaspora und Zugehörigkeit.